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In eigener Sache


Abschließendes Statement
von Sabine Busch zum Fall Chico


Liebe Freunde, Kunden und Freunde der mobilen Hundeschule,

wie ihr sicher gelesen habt, habe ich ein Interview in der Zeitung DIE WELT gegeben und in einem anderen Artikel wurden Zitate von mir verwendet.

Ich wurde von den Redakteuren zu meiner Meinung gefragt und diese habe ich kundgetan und diese vertrete ich nach wie vor.

Der daraufhin einsetzenden Shitstorm militanter Tierschützer, mit Kommentaren die ich nicht mal wiederholen möchte, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, Diskussionen führen, zu verstehen versuchen, aber man muss sich nicht von einem Klientel diffamieren lassen, die absolut keine Ahnung von der Materie haben und sich zudem noch nicht mal mit ihrem richtigen Namen zu erkennen geben.

Anbei könnt ihr noch einmal die Artikel lesen, und 2 Videos anschauen und euch selbst eine Meinung bilden.

Ich plädiere wie Julia Dittmers und viele meiner Kollegen für die Einschläferung von Chico weil er für mich ein nicht kalkulierbares Risiko birgt. Das liegt nicht an der Rasse und ist für mich eine Einzelfallentscheidung bei diesem Hund.

Und, ich habe kein Problem mit Hunden aus dem Ausland und nicht mit dem Tierschutz im Allgemeinen. Das wissen Tierschutzorganisationen in meinem Umfeld nur zu gut. Ich kenne selbst etliche wunderbare Exemplare, die über diese Organisationen hierher kamen, aber, und das hatte ich angesprochen, im Moment wird scheinbar alles von zweifelhaften Organisationen „gerettet“, ob es will oder nicht und damit habe ich ein Problem.

Ich finde es ist inzwischen alles gesagt und geschrieben und ich werde dieses Thema nicht weiter kommentieren.

Sabine Busch 12.04.2018

Link zum ZDF-Video mit Julia Dittmers

Link zum RTL-Video Stern TV

Link zum Artikel DIE WELT vom 06.04.2018

Link zum Artikel DIE WELT vom 11.04.2018


Gedanken zum Thema
Hundetrainer, Hundeverhaltensberater, Hundecoach, Hundepsychologe, Kynologe und, und, und …

Es gibt immer mehr Hunde mit immer fragwürdigerer Herkunft, sei es aus dem Ausland, per Internet bestellt oder vom Züchter, die ständig neue Rassen kreieren oder Hunde die nur noch nach Schönheitsideal gezüchtet werden. Bei den Pferden schon passiert, die schönsten Exemplare mit Grundgangarten bei denen die Hufe den Boden fast nicht mehr berühren, jedoch nur noch von Berufsreitern reitbar und schwierig im Umgang. So ergeht es jetzt den Hunden. Schön und nach bestem „Zuchtziel“, oft aber vom „normalen“ Hundehalter nicht mehr zu erziehen.

Aber auch der mit Bedacht ausgesuchte Familienhund, will dann doch schon mal nicht so wie die beim Kauf angesehenen Elterntiere, obwohl er doch alles bekommt und die ganze Familie für ihn da ist.

Hilfe muss her.

Eine einfache Hundeschule reicht da oft nicht, da muss der Hundeflüsterer oder Hundepsychologe her, am besten mit Couch, oder der aus dem Fernsehen, der kann das auch alles besser und schneller wie die Kollegen vor Ort. Der Titel macht den Erfolg, oder die Einschaltquote, glaubt der Halter, der selbstverständlich für seinen Vierbeiner nur das Beste will.

Der Markt rund um den Hund scheint nahezu unerschöpflich. Hier tummelt sich alles, hier gibt es Geld zu verdienen. Das bodenständige „Handwerk“, heißt Trainer mit fundierter langjähriger Ausbildung, Prüfungen, Fortbildungen und ehrlicher nachhaltiger Arbeitsweise fallen da zunächst mal hinten runter.

Um wirklich helfen zu können braucht es aber mehr als einen Wochenendkurs ohne Praxis. Umfangreiches Wissen und vor allem praktische Erfahrung sind durch nichts zu ersetzten. Nur wenn ein Trainer auf diesen geistigen Schatz zurückgreifen kann, ist er in der Lage Hund und Halter da abzuholen wo er ist und ihn dort hin zu bringen wo er hin möchte.

Nicht nach Schema F, immer den Hund als Ganzes vor sich, auf jedes Individuum neu und schnell einstellen, und das nicht nur beim Hund. Auch Frauchen und Herrchen brauchen entsprechende Ansprache und vor allem verständliche Anleitung.

All dies leisten keine Fernsehsendungen, keine Bücher, keine Videosequenzen auf you tube und keine selbsternannten Hundeversteher.

Suchen Sie sich eine/n Hundetrainer/in aus, die/der sein „Handwerk“ gelernt hat und die/der über langjährige Erfahrung verfügt. Nur dann wird sie/er in der Lage sein auf jeden Hund und jeden Halter individuell einzugehen, Probleme zu analysieren und Hund und Halter entsprechend zu trainieren.

Und der Titel ist dann egal – nur nach § 11 zugelassen, das sollte schon sein!

Sabine Busch 05.02.2018


Hundeschulen und Problemhunde

Oft erreichen uns Anfragen von verzweifelten Hundehaltern die mit ihren Hunden von anderen Hundeschulen abgewiesen wurden. Manchmal aufgrund der Rasse, oft wegen des Verhaltens.
Wir als ausgebildete und zertifizierte Hundetrainer haben die nötige Kompetenz und Erfahrung mit ALLEN Hunden unzugehen, Probleme zu analysieren und Lösungswege aufzuzeigen.
Wir schicken niemanden weg, nehmen Sie mit allen Problemen ernst und lassen Sie nicht allein.

Das Team der Mobilen Hundeschule Hinterland

Sabine Busch 20.01.2018

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